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Advent 2022

Liebe Lesende, liebe Befreundete, liebe Umkundete,

nach Eintreten in die diesjährige Adventsphase möchten wir Sie und Euch einstimmend informieren.

Zu unseren Öffnungszeiten, die sich, leicht zu merken, erst einmal gar nicht ändern. Aber: In der letzten Adventswoche, vom 19. bis 23. Dezember öffnen wir jeweils bis 20 Uhr. Am Vormittag des Heilgen Abend, haben wir regulär von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Zum Literarisches Adventsrätsel, das natürlich auch in diesem Jahr statt findet, jedoch unter etwas veränderten, "gelockerten" Bedingungen:

Unser Thema lautet: Technische (Alltags-)Neuerungen. Zu Beginn einer jeden Adventswoche gibt es - auf der Homepage und im Laden - drei  Fragen, die während der Woche beantwortet werden können. Sie haben in der Regel einen engeren thematischen Zusammenhang. Aus den mündlichen und schriftlichen Einsendungen wird dann der/die Wochengewinnende ermittelt.

Zu den Fragen: hier

Wir wünschen viel Spaß beim literarischen Rätseln und freudige Advents-Momente im mitunter unliterarischen Leben!

Jacqueline Simon & Ansgar Weber

 

Best of SeitenBlick

Oktober bis November 2022

1) Zeh: Über Menschen (TB)

2) Lemke: Kinder von Hoy

3) Hansen: Zur See

4) de l`Horizon: Blutbuch

5)…

Wir halten (für) Sie auf! - Weihnachtsöffnun…

Vom 19. bis 23. Dezember bis 20 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns über den Deutschen Buchhandlu…

Der sehr originelle Kriminalroman zeigt einen krankenhausbettlägerigen Scotland Yard-Inspektor bei einer nach und nach Fahrt aufnehmenden Recherche, die ihn und seinen Helfer über 400 Jahre zurück und zu Richard III. führt. Dass dieses gewandte, geistreiche und historisch plausible Buch Platz 1 auf der Liste der 100 besten Kriminalromane der britischen Crime Writers` Association einnimmt, verwundert nicht.

In schwungvollstem Feuilleton-Deutsch entwirft der Autor ein farbiges Epochenbild, in dem er ein dynamisches Kraftfeld aus Widersprüchen und Konflikten mit immer wieder überraschenden Perspektiven und originellen (Zitat-)Funden entfaltet. Parallelen zur Gegenwart drängen sich bisweilen auf.

Ein wiederentdeckter fulminanter Großstadt- und Kiew-Roman, geschrieben von einem 27-jährigen Autor (1937 hingerichtet), just in den frühen 1920er Jahren spielend, als die Ukraine als junge Sowjetrepublik sich neu formiert. Die Hauptfigur, ein Vertreter der neuen bäuerlichen Intelligenzschicht, entfernt sich von seinen politischen Idealen und verfällt der Stadt so sehr wie seinen schriftstellerisch-künstlerischen Ambitionen.

Eine jüdisch-deutsche Familie findet Zuflucht in dem Haus einer Bekannten in Svendborg, wo die beiden jugendlichen Mädchen der Familie mit unkonventionellen Frauen aus dem Umfeld Bertolt Brechts bekannt werden. Berührend nah an den historischen Zeitläuften und doch in einer Sprache, die eigene poetische Akzente setzt.

Ein eleganter, fein gewobener Roman, in dem Kunst und überhaupt (Umgangs- und Lebens-) Formen eine besondere Rolle spielen. Bereitet Genuss, auch wenn (oder weil) sein Personal und seine Atmosphäre dem eigenen Alltag nicht unbedingt nahe stehen.

Die durchaus ernste Befreiungsgeschichte einer klugen jungen Frau – aus der „falschen“ Familie – in heiter-ironischem, leger-geschnörkeltem Tonfall, mit Zugaben für LiebhaberInnen der englischen Literatur.